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Wie wir im Hinblick auf Compliance planen

Regu­la­to­rische Aus­legungs­grund­lage

Für eine pharma­zeutische Anlage gibt es kein einheitliches Regelwerk. ALVEDA SOLUTIONS legt die Aus­legungs­grund­lage jedes Projekts anhand von Markt, Produkt, Anlagentyp, Regulierungs­be­hörde und Projekt­an­forde­rungen des Kunden fest und plant anschließend auf diese ver­ein­barte Grundlage hin.

Eingangs­da­ten

Woraus sich die Grundlage zusam­men­setzt

Fünf Eingangsgrößen werden mit dem Kunden vereinbart, bevor die Layouts festgelegt werden. Zusammen bestimmen sie, welche Anfor­de­run­gen gelten und wie streng.

  1. 01

    Markt

    Wo die Produkte vertrieben werden und welche Behörden die Anlage daher inspizieren oder anerkennen.

  2. 02

    Produkt

    Dar­reichungs­form, Sterilität, Wirkpotenz und Gefährdung, die Klassifi­zierung, Trennung und Contain­ment bestimmen.

  3. 03

    Anlagentyp

    Produk­tions­werk, Ste­ril­be­reich, Herstellungs­apotheke, Labor oder Was­ser­sys­tem, jeweils mit eigenen Anfor­de­run­gen.

  4. 04

    Regulierungs­be­hörde

    Die nationale Behörde sowie gegebenenfalls die Behörden der Exportmärkte, deren Leitlinien das Projekt folgt.

  5. 05

    Projekt­an­forde­rungen

    Die Qualitäts­stan­dards des Kunden, unter­nehmens­interne Engi­nee­ring-Standards, lokale Vor­schrif­ten und betriebliche Rand­be­dingungen.

Referenzen

Berück­sichtigte Referenzen, sofern anwendbar

Je nach vereinbarter Grundlage wird die Planung unter Berück­sichti­gung der folgenden Referenzen entwickelt. Nicht jede Referenz gilt für jedes Projekt.

  • EDA

    Ägyptische Arznei­mittel­behörde

    Anfor­de­run­gen und Leitlinien für Anlagen, die den ägyptischen Markt beliefern.

  • PIC/S

    PIC/S-GMP-Leitfaden

    Der GMP-Leitfaden, den die teilnehmenden Inspektorate des Pharmaceutical Inspection Co-operation Scheme gemeinsam anwenden.

  • EU GMP

    EU-GMP-Leitfaden, ein­schließ­lich Annex 1

    EudraLex Band 4 und, für sterile Produkte, Annex 1 zur Her­stel­lung steriler Arzneimittel und zur zugehörigen Kontaminations­kontroll­strategie.

  • WHO

    WHO-GMP

    Leitlinien der Welt­gesundheits­organi­sation zur Guten Herstellungs­praxis, auf die häufig für die Prä­qualifi­zierung und in vielen nationalen Märkten Bezug genommen wird.

  • USP

    US-ameri­ka­ni­sches Arzneibuch

    Einschlägige allgemeine USP-Kapitel, etwa zur Her­stel­lung (Compounding) und zu Wasser für pharma­zeutische Zwecke, sofern das Projekt der USP folgt.

  • Ph.

    Anwendbare Arznei­bü­cher

    Das für die Produkte gewählte Arzneibuch, etwa das Europäische, das Britische oder ein nationales Arzneibuch, insbesondere für Wasser­qualitäten.

  • LOKAL

    Markt­spezifische Vor­schrif­ten

    Weitere behördliche Anfor­de­run­gen der Zielmärkte sowie lokale Bau-, Brand­schutz-, Sicherheits- und Umwelt­vorschriften.

Planungs­ent­schei­dungen

Was die Grundlage bestimmt

Derselbe Raum kann in zwei Projekten unter­schied­liche Klassifi­zierungen, Druck­re­gime oder Contain­ment-Ansätze erfordern. Diese Entschei­dun­gen folgen der gewählten Grundlage und dem Prozessrisiko.

  1. 01

    Rein­raum­klassifi­zierung

    Raumklassen und ihre Grenzwerte ergeben sich aus den Leitlinien der vereinbarten Grundlage und den in jedem Raum ausgeführten Tätig­kei­ten.

  2. 02

    Druck­ver­hältnisse

    Differenz­drücke und ihre Richtung hängen davon ab, ob der Raum das Produkt, die Menschen oder beides schützt.

  3. 03

    Contain­ment-Phi­lo­so­phie

    Primäre Schutz­ein­richtungen, Unterdruck und Schleusen werden anhand der Gefährdungs­beur­teilung und der Sterilitäts­an­forderungen des Produkts ausgewählt.

  4. 04

    Wasser- und Medien­qualitäten

    Die Qualitäten von Wasser und Reinmedien richten sich nach den Produkten und dem angewandten Arzneibuch.

  5. 05

    Quali­fizierungs­tiefe

    Der Umfang von Inbe­trieb­nahme und Quali­fi­zie­rung spiegelt den Einfluss des Systems auf die Produkt­quali­tät wider.

Verant­wortlich­keiten

Wer was freigibt

  • 01

    ALVEDA SOLUTIONS plant Anlagen unter Berück­sichti­gung der für das Projekt geltenden Anfor­de­run­gen. Das Unter­neh­men zertifiziert keine Anlagen und erteilt keine Genehmigungen.

  • 02

    GMP-Zertifikate, Lizenzen und Inspektions­ergebnisse werden dem Hersteller von den zuständigen Behörden nach deren eigener Bewertung ausgestellt.

  • 03

    Die Qualitäts­ein­heit des Kunden ver­ant­wor­tet die regu­la­to­rische Strategie, die Kontaminations­kontroll­strategie und die abschließende Abnahme der Quali­fi­zie­rung.

Nächster Schritt

Vereinbaren Sie die Aus­legungs­grund­lage vor dem ersten Layout.

Nennen Sie uns das Produkt, die Märkte und den aktuellen Projektstand. Ein Ingenieur antwortet Ihnen mit den Fragen, die Ihre Aus­legungs­grund­lage bestimmen.

+20 101 171 1700