Lösung 06 / 07
Anlage für Gefahrarzneimittel
Gefahrarzneimittel kehren einen Teil der üblichen Reinraumlogik um: Der Raum muss die Menschen vor dem Produkt ebenso schützen wie das Produkt vor den Menschen. ALVEDA SOLUTIONS plant Containment-Philosophie, Druckverhältnisse und Abluft ausgehend von der Gefährdungsbeurteilung und der Projektgrundlage.

Das Problem und sein Kontext
Wareneingang, Lagerung, Zubereitung, Reinigung und Abfall schaffen jeweils Expositionswege. Ein Containment, das nur den Zubereitungsraum abdeckt, lässt den Rest der Kette ungeschützt.
Die richtige Kombination aus Primär-Containment, Raumdruck und Schleusenauslegung hängt von der Gefährdungsstufe, den gehandhabten Mengen und davon ab, ob das Produkt zusätzlich steril gehalten werden muss.
Typische kritische Punkte
- Unterdruck für das Containment mit Reinraumbedingungen für sterile Produkte vereinen
- Containment für jeden Schritt der Kette, vom Wareneingang bis zum Abfall
- Abluft und Filtration, die keine Kontamination ins Gebäude oder nach außen verschleppen
- Reinigungs- und Dekontaminationsroutinen, denen die Raumoberflächen standhalten
Was die Lösung umfasst
- 01
Containment-Zonierung für Wareneingang, Lagerung, Zubereitung, Reinigung und Abfall
- 02
Unterdruckräume und gepufferte Schleusen, festgelegt anhand der Gefährdungsbeurteilung
- 03
Primäre technische Schutzeinrichtungen und deren Abluft, in die HVAC-Planung integriert
- 04
Filtration und Fortluftableitung, ausgelegt zum Schutz von Menschen und Umgebung
- 05
Oberflächen, Details und Vorkehrungen für Verschüttungen, geeignet für die Dekontamination
- 06
Qualifizierung von Containment-Räumen, Luftführung und Abluftsystemen
Engineering-Pfad
Die beteiligten Leistungsbereiche in der Reihenfolge, in der das Projekt sie benötigt. Jeder Schritt verlinkt auf die vollständige Leistungsbeschreibung.
- 01Engineering für Gefahrarzneimittel-AnlagenDie aus der Gefährdungsbeurteilung abgeleitete Containment-Philosophie.
- 02Containment-Zonierung und HandhabungswegeGetrennte Wege für Wareneingang, Zubereitung, Reinigung und Abfall.
- 03Unterdruck- und SchleusenauslegungDruckverhältnisse und Pufferräume, festgelegt nach Gefährdung und Produktrisiko.
- 04Containment-HVAC und AbluftEigene Abluft-, Filtrations- und Fortluftlösungen.
- 05Reinraumhülle für Containment-RäumeDichte Raumhülle und Oberflächen, geeignet für die Dekontamination.
- 06Medienversorgung und Entwässerung für Bereiche mit GefahrarzneimittelnMedien, Entwässerung und Abfallvorkehrungen, rund um das Containment geplant.
- 07Monitoring der Containment-BereicheÜberwachung von Druck und Bedingungen in den Containment-Bereichen.
- 08GMP- und Containment-Design-ReviewPlanung geprüft anhand der Projektgrundlage und der Sicherheitsanforderungen des Kunden.
- 09Containment-QualifizierungQualifizierung von Räumen, Luftführung, Druck und Abluft.
Liefergegenstände und Auslegungsgrundlage
Typische Liefergegenstände
- Containment-Konzept und Beschreibung der Containment-Philosophie
- Zonierungs- und Wegepläne
- Druck- und Schleusendiagramme für die vereinbarte Grundlage
- Containment-HVAC- und Abluftplanung
- Raumdatenblätter mit Oberflächen- und Dekontaminationsdetails
- Qualifizierungsplan für Containment-Systeme
Zentrale Aspekte der Auslegungsgrundlage
- Gefährdungsbeurteilung und Liste der gehandhabten Gefahrarzneimittel
- Mengen, Darreichungsformen und Handhabungsschritte
- Ob zusätzlich die Sterilität des Produkts geschützt werden muss
- Die Arbeitsschutz- und Umweltanforderungen des Kunden
- Die für das Projekt geltenden regulatorischen Grundlagen und Normen
Klassifizierung, Druckverhältnisse und Containment werden durch die regulatorische Grundlage des Projekts und das Prozessrisiko festgelegt.
Wie die regulatorische Auslegungsgrundlage festgelegt wirdExpositionsgrenzwerte am Arbeitsplatz und die Gefahreneinstufung jedes Produkts werden von den Fachbereichen Sicherheit und Qualität des Kunden festgelegt. Die Engineering-Planung baut auf diesen Vorgaben auf.
Nächster Schritt
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