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Kon­trol­lierte Umgebungen 03.03 · Engi­nee­ring für Gefahr­arznei­mittel-Anlagen

Contain­ment, das dem Gefahr­arznei­mittel vom Waren­ein­gang bis zur Entsorgung folgt.

Unklare Wege für Gefahr­arznei­mittel werden zu Lücken im Contain­ment: ein im falschen Raum geöffnetes Paket, eine Lagerung ohne Unterdruck oder Abfall, der einen reinen Korridor kreuzt. ALVEDA plant Anlagen für Gefahr­arznei­mittel entlang des gesamten Weges des Materials, vom Waren­ein­gang und kon­trol­lier­ten Auspacken über Lagerung, Her­stel­lung und Deak­ti­vie­rung bis zum Abfallversand, mit den Druck-, Abluft-, Zugangs- und Trennmaßnahmen, die jeder Schritt erfordert. Das Konzept wird unter Berück­sichti­gung der anwendbaren Arznei­buch­kapitel, etwa USP <800>, sowie der mit dem Kunden bestätigten projekt­spezi­fischen Anfor­de­run­gen geplant.

Engi­nee­ring-Phasen

Einordnung dieser Leistung

06 / 09 Phasen enthalten

  1. 01Mach­bar­keitnicht enthalten
  2. 02KonzeptEnthalten
  3. 03Basic Engi­nee­ringEnthalten
  4. 04Detail Engi­nee­ringEnthalten
  5. 05Beschaf­fungnicht enthalten
  6. 06BauEnthalten
  7. 07Inbe­trieb­nahmeEnthalten
  8. 08Vali­die­rungEnthalten
  9. 09Betriebnicht enthalten

Umfang

Was die Leistung umfasst

  1. 01Bereiche für Waren­ein­gang, Auspacken und Lagerung von Gefahr­arznei­mitteln
  2. 02Unterdruck-Contain­ment und Abluft­schnitt­stellen
  3. 03Abstimmung zwischen Herstellraum für Gefahr­arznei­mittel und PEC
  4. 04Zutritts­kontrolle, Warn­sys­teme und Schnitt­stelle zur PSA-Strategie
  5. 05Infra­struk­tur für Maßnahmen bei Verschüttungen, Deak­ti­vie­rung und Dekonta­mination
  6. 06Weg für gefähr­li­che Abfälle und Trennung vom reinen Material­fluss

Vorgehen

Von Eingangs­da­ten zu Liefer­gegenständen

INEingangs­da­ten

06 Einträge
  1. I01Liste der zu handhabenden Gefahr­arznei­mittel und Dar­reichungs­formen
  2. I02Risiko­be­wertung und Hand­habungs­konzept des Kunden
  3. I03Erwartete Mengen und Häufigkeit der Tätig­kei­ten mit Gefahr­arznei­mitteln
  4. I04Aus­ge­wählte oder geplante Contain­ment-Ausrüstung
  5. I05Abfallströme und verfügbare Ent­sorgungs­wege
  6. I06Vom Kunden für das Projekt bestätigte Anfor­de­run­gen

WORKTätig­kei­ten

06 Einträge
  1. W01Mapping des Wegs der Gefahr­arznei­mittel
  2. W02Contain­ment-Zonierung und Druck­kon­zept
  3. W03Koor­di­na­tion der Abluft- und HVAC-Schnitt­stel­len
  4. W04Planung von Zugang, Beschilderung und Notfall­vorkehrungen
  5. W05Planung von Abfallweg und Zwi­schen­la­ger
  6. W06Design-Review mit den Sicherheits- und Qualitätsteams des Kunden

OUTLiefer­gegenstände

08 Einträge
  1. D-03.03.01Zonenplan für Bereiche mit und ohne Gefahr­arznei­mittel
  2. D-03.03.02Druck- und Strömungs­schema Contain­ment
  3. D-03.03.03Flusspläne für Gefahr­arznei­mittel und Abfälle
  4. D-03.03.04Anfor­de­run­gen an Abluft- und Contain­ment-Schnitt­stel­len
  5. D-03.03.05Layout für Zutritts­kontrolle und Warn­beschilderung
  6. D-03.03.06Liste der Stellen für Maßnahmen bei Verschüttungen und für die Dekonta­mination
  7. D-03.03.07Beitrag zur Risiko-Maßnahmen-Matrix
  8. D-03.03.08Beitrag zur CQV-Bereit­schaft für Contain­ment-Systeme

Technische Details

Contain­ment-Themen

  • Lieferungen von Gefahr­arznei­mitteln werden vom allge­mei­nen Waren­ein­gang getrennt, bevor ein Paket geöffnet wird.

    • Eigene oder abgetrennte Annah­me­stelle für Gefahr­arznei­mittel
    • Auspacken in einem abge­schlossenen Raum mit Unterdruck
    • Vorkehrung für beschä­digte Pakete
    • Direkter Weg vom Auspacken zum Lager für Gefahr­arznei­mittel

Pro­zess­ab­lauf

Contain­ment-Weg des Gefahr­arznei­mittels

Eine generische Abfolge zur Veranschau­lichung; tatsächlicher Weg, Räume und Maßnahmen werden je Projekt mit den Sicherheits- und Qualitätsteams des Kunden festgelegt.

  1. RECEIVING

    Waren­ein­gang

    Lieferungen von Gefahr­arznei­mitteln werden bei Ankunft identifiziert und von allge­mei­nen Waren getrennt.

  2. CONTROLLED UNPACKING

    Kon­trol­lier­tes Auspacken

    Packstücke werden in einem eingehausten Raum unter Unterdruck geöffnet.

  3. STORAGE

    Lagerung

    Eigener Lager­be­reich für Gefahr­arznei­mittel, getrennt von Beständen ohne Gefahr­arznei­mittel.

  4. COMPOUNDING

    Her­stel­lung

    Zube­rei­tung in einer Contain­ment-Einrichtung innerhalb eines Raums mit Unterdruck.

  5. TRANSFER

    Transfer

    Versiegelte Zube­rei­tun­gen verlassen den Bereich nach dem Abwischen über einen defi­nier­ten Übergabepunkt.

  6. DEACTIVATION / DECONTAMINATION

    Deak­ti­vie­rung / Dekonta­mination

    Ober­flä­chen, Werkzeuge und Behälter werden gemäß dem Reinigungs­programm des Kunden behandelt.

  7. WASTE HOLDING

    Abfall­la­ger

    Getrennt gesammelte Abfälle werden in einem kon­trol­lier­ten Bereich abseits des reinen Wegs gelagert.

  8. DISPOSAL INTERFACE

    Schnitt­stelle Entsorgung

    Übergabe an den zugelassenen Entsorgungsweg, gegebenenfalls mit Behandlung vor Ort.

Inter­ak­ti­ves Engi­nee­ring-Modell

Entdecken Sie, wie das Engi­nee­ring inein­ander­greift.

Hand­ha­bungs­weg von Gefahr­arznei­mitteln

Der Weg eines Gefahr­arznei­mittels durch eine Anlage, vom Waren­ein­gang bis zur Übergabe zur Entsorgung. Blenden Sie Ebenen ein, um zu sehen, wie jede technische Ebene in jeder Phase greift.

  1. 01

    Waren­ein­gang

    Lieferungen kommen an einer eigenen Annah­me­stelle an, getrennt von allge­mei­nen Waren.

    • Contain­ment: Versiegelte Umver­pa­ckung bleibt geschlos­sen; Spill-Kit an der Annah­me­stelle.
  2. 02

    Kon­trol­lier­tes Auspacken

    Die Umver­pa­ckung wird in einem dafür vorgesehenen, belüfteten Bereich entfernt, bevor die Artikel ins Lager gelangen.

    • Contain­ment: Lokale Absaugung oder belüfteter Auspackplatz.
  3. 03

    Lagerung

    Gefahr­arznei­mittel werden getrennt von anderen Mate­ria­lien unter kon­trol­lier­ten Bedin­gun­gen gelagert.

    • Contain­ment: Eigener, deutlich gekenn­zeichneter Lager­be­reich; Kühleinheiten, wo erfor­der­lich.
  4. 04

    Her­stel­lung

    Die Zube­rei­tung erfolgt in einer primären tech­ni­schen Schutz­ein­richtung in einem eigenen Raum.

    • Contain­ment: Primäre technische Schutz­ein­richtung mit Abluft nach außen: Contain­ment-Werkbank oder Isolator.
  5. 05

    Transfer

    Zubereitete Artikel verlassen den Raum über einen festgelegten Weg, der reine Flüsse nicht kreuzt.

    • Contain­ment: Ver­schlos­sene, etikettierte Transport­behälter; Durch­rei­che, wo zutreffend.
  6. 06

    Deak­ti­vie­rung / Dekonta­mination

    Ober­flä­chen und Ausrüstung werden in einer festgelegten, validierten Reihenfolge gereinigt.

    • Contain­ment: Ober­flä­chen und Details so gewählt, dass sie reinigbar und gegen die eingesetzten Mittel beständig sind.
  7. 07

    Abfall­la­ger

    Verschlossener Abfall wird bis zur Abholung in einem gesicherten, getrennten Bereich gelagert.

    • Contain­ment: Starre, etikettierte Behälter; getrennt vom allge­mei­nen Abfall.
  8. 08

    Schnitt­stelle Entsorgung

    Der Übergabepunkt an das zugelassene Ent­sorgungs­unter­nehmen, außerhalb der kon­trol­lier­ten Bereiche.

    • Contain­ment: Behälter bleiben während der Abholung verschlossen.

Technische Illustration — keine medizinische oder regu­la­to­rische Beratung.

PC-H

Contain­ment-Kaskade für Gefahr­arznei­mittel

Illus­tra­tives Beispiel: Ein Vorraum mit Überdruck schirmt den Flur ab, während der Zubereitungs­raum unter Unterdruck gehalten wird, damit Partikel von Gefahr­arznei­mitteln im Raum bleiben.

Illus­tra­tives Engi­nee­ring-Modell
ALV-PC · RELATIVE PRESSURE CASCADE · N.T.S.CORR0CNCHD-A+ISO 7HD-B–ISO 7C-PEC––ISO 5EXH · HEPARELATIVE P — STEPS ONLY, NO VALUES0 = CORR

–HD-Pufferraum

Raum­funk­tion
Beherbergt die primäre technische Schutz­ein­richtung mit Contain­ment (C-PEC) zur Zube­rei­tung von Gefahr­arznei­mitteln.
Klassifi­zierung
ISO 7
Relatives Druck­ver­hältnis
Unterdruck gegenüber dem HD-Vorraum — der niedrigste Raumdruck in der Kette.
Strömungs­richtung
Die Luft kommt aus dem Vorraum und wird nach außen abgeführt, nicht in andere Bereiche rezirkuliert.
Angren­zende Räume
HD-Vorraum, C-PEC
Planungs­hin­weis
Nach außen entlüfteter Raum mit dichter Raumhülle; die Unter­druck­stufe kontinuierlich mit lokaler Anzeige und Alarm überwachen.

Aus­ge­wählte Zone: HD-Pufferraum

Nur illus­tra­tive relative Verhältnisse. Endgültige Druck­ver­hältnisse und Sollwerte werden je Projekt aus Klassifi­zierung, Prozess, Pro­dukt­ri­siko, Contain­ment, Türstrategie, Schleusen­konzept und der anwendbaren regula­torischen Grundlage entwickelt.

Liefer­gegenstände

Typische Dokumente und Liefer­gegenstände

  1. D-03.03.01Zonenplan für Bereiche mit und ohne Gefahr­arznei­mittel
  2. D-03.03.02Druck- und Strömungs­schema Contain­ment
  3. D-03.03.03Flusspläne für Gefahr­arznei­mittel und Abfälle
  4. D-03.03.04Anfor­de­run­gen an Abluft- und Contain­ment-Schnitt­stel­len
  5. D-03.03.05Layout für Zutritts­kontrolle und Warn­beschilderung
  6. D-03.03.06Liste der Stellen für Maßnahmen bei Verschüttungen und für die Dekonta­mination
  7. D-03.03.07Beitrag zur Risiko-Maßnahmen-Matrix
  8. D-03.03.08Beitrag zur CQV-Bereit­schaft für Contain­ment-Systeme

Leistungen

Zugehörige Leistungen

  • 02.05

    Rein­raum­klassifi­zierung & Druck­kas­kade

    Raum­klassifi­zierungen, Raum­nachbar­schaften und Druck­ver­hältnisse, definiert als eine dokumentierte Kaskade.

  • 02.06

    HVAC-Engi­nee­ring

    Luftsysteme, ausgelegt auf die Kontrolle von Reinheit, Druck, Temperatur und Luftfeuchte.

  • 04.03

    Quali­fi­zie­rung & Vali­die­rung (CQV)

    Dokumentierter Nachweis, dass Anlagen, Medien und Ausrüstung bestimmungs­gemäß funktionieren.

Nächster Schritt

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Nennen Sie uns Produktart, aktuellen Projektstand und die wichtigsten Rand­be­dingungen. Wir antworten mit einem Vorschlag für den Leistungs­umfang und die nächsten Schritte.

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