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Lösung 01 / 07

Pharma­zeu­tische Produk­tions­an­lage

Über eine Produk­tions­an­lage wird lange entschieden, bevor sie gezeichnet wird. ALVEDA SOLUTIONS geht vom Produkt­port­folio, den Dar­reichungs­formen und der Kapazität aus und überträgt diese Entschei­dun­gen in alle Diszi­pli­nen, bis die Anlage für die Quali­fi­zie­rung bereit ist.

Glasfassade einer modernen pharma­zeutischen Anlage in der Abenddämmerung, mit im Inneren sichtbaren Prozess­be­hältern aus Edelstahl

Das Problem und sein Kontext

Die meisten Kosten- und Terminprobleme in einem neuen Werk gehen auf die ersten Monate zurück: ein Layout, das festgelegt wurde, bevor der Prozess verstanden war, eine HVAC-Auslegung nach dem Einfrieren der Archi­tek­tur oder eine Medien­versorgung, die Anfor­de­rung für Anfor­de­rung ergänzt wurde.

Eine Anlage, die den Anfor­de­run­gen einer Regulierungs­be­hörde genügen muss, muss auch als Produk­tions­system funktionieren. Raumgrößen, Material- und Personalwege, Zugäng­lich­keit der Ausrüstung und künftige Erwei­te­rung gehören zur selben Planungsfrage wie Luft­reinheits­klassifizierung und Druck­ver­hältnisse.

Typische kritische Punkte

  • Kapazität und Produktmix noch nicht in Ausrüstung, Räume und Schichten übersetzt
  • Kreuz­kontaminations­risiko zwischen Produkten, die Bereiche oder Medien gemeinsam nutzen
  • Diszi­pli­nen, die nacheinander planen statt auf Basis einer gemein­sa­men Aus­legungs­grund­lage
  • Quali­fi­zie­rung am Ende geplant statt in die Planung integriert

Was die Lösung umfasst

  1. 01

    Überführung von Produkt­port­folio und Kapazität in eine Prozess- und Aus­rüstungs­grund­lage

  2. 02

    Zonierung des Werks nach Reinheits­klasse mit getrennten Personal-, Material- und Abfallwegen

  3. 03

    HVAC-Zonierung, Luft­wech­sel- und Druckkonzepte, abgestimmt auf die Funktion jedes Raums

  4. 04

    Last­aufstellungen für Medien­versorgung, gereinigtes Wasser und Reinmedien, ausgelegt anhand des Prozesses

  5. 05

    Koor­di­nierte Engi­nee­ring-Pakete, bereit für Ausschreibung und Bau

  6. 06

    Ein Quali­fizierungs­ansatz, der parallel zur Planung festgelegt wird, nicht danach

Engi­nee­ring-Pfad

Die beteiligten Leistungs­bereiche in der Reihenfolge, in der das Projekt sie benötigt. Jeder Schritt verlinkt auf die vollständige Leistungs­beschreibung.

  1. 01Machbarkeits­studie und Kapazitäts­grundlageProduktmix, Kapazität und Standort­optionen werden zu einem mit Kosten hinterlegten Ausgangspunkt.
  2. 02Konzept­pla­nung und Master­layoutBlocklayout, Phasierung und Erwei­terungs­flächen, bevor die Detail­pla­nung beginnt.
  3. 03GMP-Zonierung und Personal-/Material­flussReinzonen, Schleusen und Einbahnwege im Layout festgelegt.
  4. 04Pharma­zeu­tische Verfahrens­technikPro­zess­ab­lauf, Aus­rüstungs­liste und Raum­an­forderungen aus dem Produkt abgeleitet.
  5. 05Basic Engi­nee­ring und Aus­legungs­grund­lageEine koordinierte Aus­legungs­grund­lage, auf der jede Disziplin aufbaut.
  6. 06Rein­raum­planung und Klassifi­zierungRaumklassen, Ober­flä­chen und Details der Raumhülle, abgestimmt auf die Zonierung.
  7. 07Pharma­zeu­tische HVAC-PlanungLuft­be­hand­lung, Filtration und Druck­re­gime für jede Zone.
  8. 08Pro­zess­me­dien und ReinmedienDruckluft, Dampf, Kaltwasser und weitere Medien, ausgelegt anhand der Last­aufstellung.
  9. 09Erzeugung und Verteilung von gerei­nig­tem WasserWasser­qualitäten und Ring­leitungs­auslegung, abgestimmt auf die Produkte und das angewandte Arzneibuch.
  10. 10Detail Engi­nee­ring für die AusführungAus­schrei­bungs- und Aus­führungs­pläne, Spezi­fika­tionen und Listen.
  11. 11GMP-Design-ReviewPlanung in jeder Phase anhand der vereinbarten regula­torischen Projekt­grund­lage geprüft.
  12. 12Inbe­trieb­nahme, Quali­fi­zie­rung und Vali­die­rungEin CQV-Plan, der Anfor­de­run­gen von der Planung bis zum qualifizierten Betrieb rückverfolgt.
  13. 13Projekt­manage­ment und Abwick­lungs­steuerungTermine, Kosten und Schnitt­stel­len von der Planung bis zur Übergabe gemeinsam gesteuert.

Liefer­gegenstände und Aus­legungs­grund­lage

Typische Liefer­gegenstände

  • Bericht zu Mach­bar­keit und Kapazitäts­grundlage
  • Aus­legungs­grund­lage und Beiträge zum Lastenheft
  • Verfahrens­fließ­bilder und Aus­rüstungs­liste
  • Zonierungs-, Fluss- und Raum­daten­blätter
  • HVAC-Zonierungs- und Druck­kon­zept
  • Last­aufstellungen für Medien und Wasser
  • Aus­schrei­bungs- und Aus­führungs­pakete
  • Inbe­trieb­nahme- und Quali­fizierungs­plan

Zentrale Aspekte der Aus­legungs­grund­lage

  • Dar­reichungs­formen, Produktmix und Chargen­grö­ßen
  • Zielmärkte und ver­ein­barte regu­la­to­rische Projekt­grund­lage
  • Wirkstärke der Produkte, Kreuz­kontaminations­risiko und Trennungs­bedarf
  • Erwei­te­rung und künftige Pro­dukt­li­nien
  • Standortklima, verfügbare Medien und lokale Vor­schrif­ten

Klassifi­zierung, Druck­ver­hältnisse und Contain­ment werden durch die regu­la­to­rische Grundlage des Projekts und das Prozessrisiko festgelegt.

Wie die regu­la­to­rische Aus­legungs­grund­lage festgelegt wird

Nächster Schritt

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