Lösung 03 / 07
Herstellungsapotheke
Herstellungsbereiche sind klein, doch jeder Quadratmeter unterliegt einer Anforderung. ALVEDA SOLUTIONS plant Vorraum, Pufferraum und abgetrennte Bereiche rund um die Zubereitungen, die Sie herstellen, und legt anschließend Luft, Druck und Containment passend dazu aus.

Das Problem und sein Kontext
Krankenhaus- und Fachapotheken stellen häufig in bestehenden Gebäuden her, mit begrenzter Raumhöhe, gemeinsam genutzter Haustechnik und einem Betrieb, der nicht unterbrochen werden kann. Der Herstellungsbereich muss in den vorhandenen Raum passen, ohne Klassifizierung oder Arbeitsablauf zu beeinträchtigen.
Wenn Gefahrarzneimittel zum Umfang gehören, benötigt derselbe Herstellungsbereich Unterdruckräume und Containment neben sterilen Überdruckbereichen. Diese Beziehung richtig festzulegen, ist die zentrale Planungsentscheidung.
Typische kritische Punkte
- Klassifizierte Räume, Vorräume und Lagerflächen in beengte Bestandsflächen einfügen
- Sterile von nichtsteriler Herstellung trennen, ebenso die Herstellung mit und ohne Gefahrarzneimittel
- Primäre technische Schutzeinrichtungen so platzieren, dass Luftführung und Arbeitsablauf einander unterstützen
- Eine Apotheke im laufenden Betrieb mit minimaler Unterbrechung ertüchtigen
Was die Lösung umfasst
- 01
Planung des Herstellungsbereichs nach Herstellungskategorie, Volumen und Art der Zubereitung
- 02
Vorraum, Pufferraum und abgetrennte Herstellungsbereiche mit klaren Druckverhältnissen
- 03
Containment-Räume im Unterdruck, wo Gefahrarzneimittel hergestellt werden
- 04
HVAC, Abluft und Filtration, abgestimmt auf die primären technischen Schutzeinrichtungen
- 05
Details zu Medienversorgung, Lagerung und Durchreichen für eine funktionierende Apotheke
- 06
Vorbereitung von Räumen und Ausrüstung auf Zertifizierung und Qualifizierung
Engineering-Pfad
Die beteiligten Leistungsbereiche in der Reihenfolge, in der das Projekt sie benötigt. Jeder Schritt verlinkt auf die vollständige Leistungsbeschreibung.
- 01Engineering für HerstellungsapothekenDas Konzept des Herstellungsbereichs, abgeleitet aus Herstellungskategorie, Volumen und Zubereitungsliste.
- 02Zonierung und Flüsse im HerstellungsbereichVorraum, Pufferraum und abgetrennte Räume mit Personal- und Materialwegen.
- 03Reinraumbau für HerstellungsräumeHülle, Oberflächen und Durchreichen, die Klassifizierung und Reinigbarkeit erhalten.
- 04Planung von Über- und UnterdruckDruckverhältnisse zwischen sterilen Räumen, Räumen für Gefahrarzneimittel und Nebenräumen.
- 05HVAC und Abluft für HerstellungsbereicheLuftwechsel, Filtration und Abluft, abgestimmt auf Abzüge und Werkbänke.
- 06Containment für GefahrarzneimittelContainment-Räume, Abluft und Handhabungswege, wenn Gefahrarzneimittel zum Umfang gehören.
- 07Medien und Haustechnik der ApothekeDetails zu Strom, Daten, Wasser und Entwässerung, passend für einen klassifizierten Bereich.
- 08Umgebungsmonitoring für HerstellungsräumeMessstellen und Vorgehen für die Probenahme lebensfähiger und nicht lebensfähiger Partikel.
- 09Compliance-Prüfung anhand der ProjektgrundlagePlanung, geprüft anhand der für das Projekt geltenden Herstellungsstandards.
- 10Qualifizierung von Räumen und Ausrüstung (CQV)Nachweise zu Inbetriebnahme und Qualifizierung für den Herstellungsbereich und seine Schutzeinrichtungen.
Liefergegenstände und Auslegungsgrundlage
Typische Liefergegenstände
- Bereichskonzept und Raumbuch
- Zonierungs-, Fluss- und Druckschemata
- Raumdatenblätter einschließlich primärer technischer Schutzeinrichtungen
- HVAC- und Abluftplanung
- Containment-Details, wenn Gefahrarzneimittel zum Umfang gehören
- Messstellenplan
- Plan zur Qualifizierungs- und Zertifizierungsbereitschaft
Zentrale Aspekte der Auslegungsgrundlage
- Herstellungskategorien und Zubereitungsarten
- Liste der Gefahrarzneimittel und Containment-Ansatz
- Tagesvolumen, Bedienpersonal und Betriebszeiten
- Verfügbarer Raum, Raumhöhe und gemeinsam genutzte Haustechnik
- Die für das Projekt geltenden Herstellungsstandards und behördlichen Anforderungen
Klassifizierung, Druckverhältnisse und Containment werden durch die regulatorische Grundlage des Projekts und das Prozessrisiko festgelegt.
Wie die regulatorische Auslegungsgrundlage festgelegt wirdNächster Schritt
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