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Branche 02 / 13

Sterile Her­stel­lung

Sterile Anlagen hängen von einem eng defi­nier­ten asep­ti­schen Kernbereich ab, in dem Luft­reinheits­klassifizierung, turbulenzarme Verdrängungs­strömung und Barriere­techno­logie das Raumlayout bestimmen. Rein­raum­zonierung, Druck­kas­kade und HVAC-Auslegung werden als ein System gelöst, während Einklei­dungs­abläufe, Material­transfer, WFI und Reindampf auf Kontaminations­kontrolle statt auf Flächen­effi­zienz ausgelegt werden. Messpunkte für das Umgebungs­moni­toring und Validierungs­anforde­rungen werden bereits während der Planung vorgesehen, da sie sich nach dem Bau der Räume nur schwer nachrüsten lassen.

Reinraum-Produk­tions­bereich mit einem Prozess-Skid aus Edelstahl, Decken­luft­auslässen und eingekleidetem Bedienpersonal im Hintergrund

Engi­nee­ring-Fokus

  1. 01

    Rein­raum­zonierung vom asep­ti­schen Kern der Klasse A/B bis zu den Unter­stützungs­bereichen der Klasse C/D, mit Inte­gra­tion von Isolatoren oder RABS

  2. 02

    Druck­kas­kaden, Schleusen und Durch­rei­chen zum Schutz des asep­ti­schen Kerns, mit in den Weg integrierten Einklei­dungs­abläufen

  3. 03

    HVAC mit endständiger HEPA-Filtration, turbulenzarmer Verdrängungs­strömung über kritischen Zonen und Vor­be­rei­tung auf Rauchstudien (Smoke Studies)

  4. 04

    WFI-Erzeugung, zirkulierende Verteilung und Reindampf für Steri­li­sa­tion und produkt­berührende Anwendungen

  5. 05

    Messpunkte des Umgebungs­moni­torings (EMS) und ein Validierungs­ansatz, die während der Planung festgelegt werden

Nächster Schritt

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